Alexander Moritz Frey


geboren29.03.1881
gestorben24.01.1957
NamensvariantenAlexander Moritz August Theodor Frey
KünstlernameA. M. Frey; Alexander Funk (Pseudonym)
  
BerufFreier Schriftsteller, Redakteur / Journalist, Militärlaufbahn
  
GenreRoman, Lyrik, Erzählung, Kurzgeschichte, Novelle, Autobiographische Prosa, Parodie
  
Weiterführende Informationen

Auszeichnungen:

  • Eisernes Kreuz 2. Klasse (1917)
  • Novellenpreis der Amsterdamer Emigrantenzeitschrift "Die Sammlung" (1934)
  
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Biographie:

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Nachlass:

  
Quellenangabe

Stefan Ernsting: Der phantastische Rebell Alexander Moritz Frey oder Hitler schießt dramatisch in die Luft. Zürich 2007. Hanns Arens: Unsterbliches München. Streifzüge durch 200 Jahre literarischen Lebens der Stadt. München/Esslingen 1968. Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur. Bd. 5. Hg. von Joachim Körber. 5. Erg.-Lfg. Meitingen 1986, S. 1-32. Hans J. Schütz: "Ein deutscher Dichter bin ich einst gewesen". Vergessene und verkannte Autoren des 20. Jahrhunderts. München 1988, S. 66-71. Kindlers Neues Literaturlexikon. Hg. von Walter Jens. München Systhema (CD-Rom) 2000. Literaturlexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache. Hg. von Walther Killy. Berlin Directmedia Publishing (CD-Rom) 2005.

Biographische Bezüge

Basel
Sterbeort1957
Brannenburg (Gemeinde Brannenburg)
Reiseaufenthalt1933
Besuch Alfred Neumanns in dessen Villa am Tag der von Amann verfügten Verhaftung Freys; anschließend Flucht im Kofferraum nach Innsbruck
München
Geburtsort1881
Wohnort1881 - 1895
Wohnort1906 - 1915
Wohnort1918 - 1933
Studienort
Schulort (Grundschule und Luitpold-Gymnasium)
Studium der Rechtswissenschaften (ohne Examensabschluss)
Freier Schriftsteller seit 1907
Wohnung in der Maximilianstr. 15 seit 1908
Freundschaft mit dem Maler und Karikaturisten Otto Nückel, durch ihn Kontakt zur Satirezeitschrift "Simplicissimus" und Verkehr in der Künstlerkneipe "Alter Simpl"; Begegnung am Stammtisch Nückels mit dem späteren Freund Max Kolmsperger (1907), Franz Marc und der dänischen Tänzerin Lucile Grahn (monatliche Rente auf Lebenszeit für Frey aus einem Fond der Tänzerin)
Freundschaft mit den Brüdern Thomas und Heinrich Mann (Kennenlernen des ersteren 1909) und Lion Feuchtwanger
Einzug ins 16. Bayerische Reserve-Infanterieregiment 1915: Bekanntschaft mit Adolf Hitler und dem späteren Reichsleiter für die Presse Max Amann; zufällige Begegnungen mit Hitler und Amann auf der Ludwigstraße um 1930
Ablehnung der Stelle als Feuilletonleiter des "Völkischen Beobachters" 1933, darauf Plünderung und Demolierung von Freys Wohnung durch Amanns Schergen; Exilgang nach Österreich (später in die Schweiz) mithilfe des Schriftstellerfreundes Alfred Neumann wenige Stunden vor der Hausdurchsuchung am 15.3.1933

Werke

Die Amsel (1910)

   Gattung: Lyrik

In: Licht und Schatten, 1 Nr. 47 (1910/11).
Die Möwen (1911)

   Gattung: Lyrik

In: Licht und Schatten, 2 Nr. 47 (1911/12).
Dunkle Gänge. Zwölf Geschichten aus Nacht und Schatten (1913)

   Gattung: Kurzgeschichte

Solneman der Unsichtbare (1914)

   Gattung: Roman

Mit 14 Holzschnitten von Otto Nückel (Palindrom der Titelfigur: Solneman = Namenlos; Herr Hciebel Solneman = namenlos lebe ich).
Der Paß (1915)

   Gattung: Novelle

Der Mörder ohne die Tat (1918)

   Gattung: Kurzgeschichte

Kastan und die Dirnen (1918)

   Gattung: Roman

Spuk des Alltags. Elf Geschichten aus Traum und Trubel (1920)

   Gattung: Kurzgeschichte

Holzschnitte u. Bandgestaltung ü. beiden Deckeln von Otto Nückel
Sprünge. Dreizehn Grotesken (1922)

   Gattung: Kurzgeschichte

Robinsonade zu Zwölft (1925)

   Gattung: Roman

Viel Lärm um Liebe (1926)

   Gattung: Parodie

(zus. mit Rudolf Schneider-Schelde)
Die Pflasterkästen. Ein Feldsanitätsroman (1929)

   Gattung: Autobiographische Prosa

Das abenteuerliche Dasein. Ein biographischer Musterroman (1930)

   Gattung: Parodie

Ein Mädchen mordet (1934)

   Gattung: Novelle

In: Die Sammlung 2, Amsterdam 1934/35.
Der Mensch (1940)

   Gattung: Erzählung

Birl, die kühne Katze (1945)

   Gattung: Erzählung

Zeichnungen von Hans Fischer
Hölle und Himmel (1945)

   Gattung: Roman

Spuk auf lsola Rossa (1945)

   Gattung: Roman

Hotel Aquarium (1946)

   Gattung: Novelle

Holzschnitte von Susel Bischoff
Kleine Menagerie (1955)

   Gattung: Kurzgeschichte

Mit 10 Holzschnitten von Hans Arp u. einer Einl. von Thomas Mann.
Verteufeltes Theater (1957)

   Gattung: Parodie

"Faust"-Travestie
Der Gefallene steht

   Gattung: Roman

(Antikriegsroman, unveröffentlicht)
 

Weiterführende Recherche


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